
Seit dem Jahre 2003 halte ich jährlich Workshops auf dem NordCon, dem größten unabhängigen Rollenspielertreffen Deutschlands. 2009 war ich mit einem Vortrag auf dem Knutepunkt, Europas führender Liverollenspielkonferenz.
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In diesem Meta-Workshop stellt Florian Berger, seit sieben Jahren aktiv auf dem NordCon, Fragen nach aus seiner Sicht ungenutzten Potentialen des Cons als Kristallisationspunkt für Workshops und Weiterentwicklung von Rollenspiel.
Rückblickend sucht er dabei nach Stärken und Schwächen der Workshopkultur auf dem NordCon. Im Vergleich mit anderen großen europäischen Cons und Spielkonferenzen geht es um Fragen nach Vernetzung, Dokumentation und Synergien. So gerüstet können wir dann gemeinsam eine Vision für die Zukunft entwerfen.
Für Workshopmacher, Theorieinteressierte, Orgas und solche, die es werden wollen.
Diese Workshop habe ich am So, 7. Juni 2009, auf dem NordCon halten.
Die Folien als PDF (2,0 MB)
Teaser:
Taktisches Rollenspiel erlebt eine Renaissance und steht dem Erzählrollenspiel unversöhnlich gegenüber. Wer hat recht? Florian Berger, Autor und Spieleforscher, zerlegt in seinem Workshop das Verhältnis zwischen Spielen und Erzählen. D&D-Regelsklaven, Vampire-Highlords und "Forge"-Missionare, sie alle bekommen dabei ihr Fett weg. Am Ende des Shootouts kennt man die eigenen Vorlieben besser und ist gewappnet für die nächste Diskussion.
Diese Workshop habe ich am Sa, 6. Juni 2009, auf dem NordCon halten.
Er beruht auf meinem Text "Das Schisma".
Im August 2008 habe ich zusammen mit Rollen- und Schauspielern klassisches Pen-and-Paper-Rollenspiel mit Performance-Elementen wie Musik und Videoprojektionen kombiniert, das Ganze auf einer Theaterbühne vor Publikum. Die Bühne wurde zum Ausspielen von Dialogen und Szenen genutzt.
In einem Vortrag auf Europas wichtigstem Liverollenspieltreffen Knutepunkt habe ich im April 2009 das Konzept, die Durchführung und die Lehren aus diesem Experiment vorgestellt.
Der Artikel aus dem Tagungsband steht online:
Florian Berger - Tabletop RPG meets performing arts
Beginnt der Spielabend mit dem mühsamen Zusammenfassen der letzten Erlebnisse und dem Öffnen der Chipstüte, kommt in der Gruppe kaum Spannung auf. In diesem Spielleiterworkshop wird gezeigt, wie man vom Film lernen kann, um die Spieler vom ersten Moment an in den Bann einer Geschichte zu ziehen und Szenenwechsel und Gruppenteilungen aufregend und abwechslungsreich zu gestalten.
Diesen Workshop habe ich erstmalig am 02.06.2007 auf dem NordCon 2007 gehalten.
Spannungserzeugung und Improvisation gelten als grundlegende, aber schwierige Tätigkeiten des Spielleiters. Wenn sich Teile eines Abenteuers dahinschleppen, unvorbereiteten Handlungssträngen der Biß fehlt oder Standardsituationen in Stadt und Land zum verhaltenen Gähnen einladen, dann schafft dieser Workshop Abhilfe: anknüpfend an "Nichtlineare Abenteuer" wird ein Leitfaden für spannende und packende Handlung vorgestellt, der dem SL auch und gerade in unvorbereiteten Situationen weiterhilft.
Diesen Workshop habe ich auf dem NordCon 2005 am 28.05. gehalten, mit reger Beteiligung. Auf dem NordCon 2006 wurde die Faustregel von mir im Rahmen des Workshops "Nichtlineare Abenteuer ausarbeiten und leiten" vorgestellt, wieder vor einem großen interessierten Publikum. Am 30. März 2007 hielt ich den Workshop im Rahmen des Leipziger Spielleiterworkshops, in kleiner engagierter Runde.
Magie genießt im Rollenspiel immer einen gewissen Sonderstatus. Um Charakteren, die diese übernatürliche Macht nutzen wollen, Zügel anzulegen, unterliegt sie fast immer restriktiven und mehr oder weniger ausgeklügelten Regeln.
Früher oder später erreichen Spieler jedoch oft den Punkt, an dem die Vorschriften der Spielsysteme zu starr oder schlicht zu langweilig werden. Hier setzt der Workshop an, indem anhand von typischen Problemstellungen zuerst ein 'selbstgebackenes' Magie-Regelsystem vorgestellt wird. Anschließend können dieses und andere Systeme, Ansätze, Ideen und Probleme gemeinsam diskutiert und weiterentwickelt werden.
Diesen Workshop habe ich zuerst auf dem LindenCon in Leipzig im September 2003 angeboten und dann auf dem NordCon 2004, 5.-6.6.2004, gehalten.
Das Ableben eines Spielcharakters hat wohl jeder Spieler schon einmal hinnehmen müssen. Während die eine schulterzuckend das Charakterblatt zur Seite legt, mag der andere sehr emotional auf das Ende einer sorgsam aufgebauten Figur reagieren.
Dieser Workshop beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten des Todes im Rollenspiel: Der Tod aus Sicht dramatisch / spielerisch / simulationsorientierter Spielweise; Regeln und Fairness; die Rolle der gespielten Religion; Wiederbelebung, Wiedergeburt; "Mathematisierung"; Tod von NSCen; der Bezug zum eigenen Leben.
Diesen Workshop habe ich auf dem NordCon 2004, 5.-6.6.2004, gehalten, mit einem kleinen, aber interessierten Zuhörerkreis und anregender Diskussion.
Fast jeder SL kennt diese Sorge: Die Spieler wollen keine vorgefertigte Geschichte "ablaufen", andererseits soll die Handlung in sich stimmig und logisch sein. Wie läßt sich dieses Paradoxon lösen?
Vorgestellt wird ein System, um "nichtlineare" Abenteuer auszuarbeiten und zu leiten, welches dann als Grundlage der Diskussion dient.
Mit reger Beteiligung und großem Erfolg gehalten auf dem NordCon 2003. Auf dem NordCon 2006 wurde das System von mir im Rahmen des Workshops "Nichtlineare Abenteuer ausarbeiten und leiten" vorgestellt, wieder vor einem großen interessierten Publikum. Der Workshop lief erneut am 30. März 2007 im Rahmen des Leipziger Spielleiterworkshops.
Die Inhalte dieses Workshops bilden das erste Kapitel meines Buches "Methodische Spielleitung".
In diesem Workshop wird alles behandelt, was es zu "Musik im Rollenspiel" zu wissen und zu beachten gibt:
Mit reger Beteiligung und großem Erfolg gehalten auf dem NordCON 2003.
Das Skript zum Workshop:
musik_im_rollenspiel.pdf (566k)
Da gibt es glaube ich noch ein paar Tippfehler, muss ich auch nochmal richten...
Ein paar Dankesworte möchte ich noch loswerden:
Also: Danke!!